Mittwoch, Dezember 2

Adelaide



Das war unser Hauptaufenthaltsort der ersten zwei Tage, weil wir ja den Blog auf den zu der Zeit neuesten Stand bringen wollten und unsere e-Mails checken musste.
Leider hat unser super toller Laptop das Internet nicht gefunden, was die Sache nicht gerade erleichtert oder verschnellert hat.
Aber der Laptop ist ein guter Laptop ; )
Er ermöglicht es einem langweilige Abende mit Scrubs oder anderen Filmen zu füllen ^^




Hier ein paar Bilder aus der Stadt







Sandra in Action =P







Eine anglizistische Kirche







Eine riesige Halle voll mit Ständen, die jede Menge Essen verkaufen. Obst, Gemüse, Käse, Fleisch, Fisch, Backware, etc.




Das vier Schweine, die in der Fussgängerzone stehen und mittlerweile recht berühmt für Adelaide geworden sind. Die haben sogar Namen : )
Trüffles, Oliver, Horatio und ... ähm, ja




Nochmal die Schweinchen und wir mit unserem Eis.




Diese lila blühenden Bäume gabs an jeder Straßenecke.




Die Halle da hinten ist so für Vorführungen und so.
Für genauere Angaben bitte Google kontaktieren. ^^







Die Universität von Adelaide




Finde die Sandra...




Das Gebäude hier hat ständig die Farbe gewechselt.




Ein augeklügeltes Brunnensystem, was äußerst nett zu fotografieren ist. ^^




Sandra auf der Suche nach dem süßen Vergnügen und Julia auf der Suche nach ihrem Prinzen.
Fündig geworden im Chokolate, an dem wir einfach nicht vorbei gehen konnten.

Sandra hat dann ihr süßes Vergnügen in einem Schokoladencrépes mit Bananen und Macadamianüssen gefunden.
Und Julias Prinz war am Ende ein Schokofrosch(-prinz), der sich trotz eines Kusses leider nicht verwandeln wollte.
=P




Das war der Bahnhof.

Dienstag, Dezember 1

Auf dem Weg nach Adelaide



Zwischendurch war auch bei uns mal der 11.11. ^^




Sandra war bei der Uhr leider etwas zu langsam.
Aber als wir dann tanken mussten, hat sie für wunderbare 11,11$ getankt : )




Das hier war das härteste Frühstück, was wir je hatten.
Wir hab uns ja schon an die Fliegen gewöhnt, die versuchen überall rein zu krabbeln.
In deine Ohren, in deine Nase, in deine Augen, auch wenn du blinselst wie verrückt und natürlich auch in deinen Mund, selbst wenn er geschlossen ist.

Aber das was wir an diesem Morgen erlebt habe war nicht mehr lustig.
Sie waren überall.
In kürzester Zeit hatten sie unser Brot in Besitz genommen und der Tropfen Honig, den Sandra verkleckert hatte, war in 3 Minuten aufgegessen.
Als letzter Ausweg blieb uns nur noch die Flucht ins Auto.
Mit dem Fahrtwind haben wir dann versucht die Fliegen, die es auch noch in unser Auto geschafft hatten, los zu werden.
Wir sind ein Stück gefahren, als alle draußen waren, sind wir stehen geblieben.
Man darf nicht vergessen, dass war Mitten in der Wüste und eigentlich war da auch Wind, aber wohl nicht genug.
Das war das erste Mal, dass wir im Auto frühstücken mussten.




Ständig auf der Suche nach der nächsten Dusche.
Es ist wirklich nicht witzig, dass man sobald man geduscht hat sich schon wieder gedanken darüber machen muss, wann man wohl die nächste Dusche findet.

Wir sind in Eyre Peninsula ein kleines Stück an der Küste entlang gefahren, in der Hoffnung vielleicht das Glück einer Stranddusche zu haben.
Doch Fehlanzeige...

Bis jetzt haben wir es aber zeitlich immer noch gut hinbekommen ein Dusche zu finden ; )




Port Augusta hatte leider auch keine Dusche ^^
Aber in der Bibliothek konnte man kostenlos ins Internet.
Hier haben wir einen zeitlichen Schock erlitten. Wir standen nämlich am Empfangsschalter und haben die nette Dame nach dem Internet gefragt, als Sandra einen Blick auf die Uhr warf, auf der es aus unerklärlichen Gründen schon 16.30 Uhr hatte und nicht so wie auf unserer Uhr erst 14.45 Uhr.
Wir also gefragt, stimmt die Uhrzeit? -ja klar!?
Das hat unseren Zeitplan aber nur ein wenig über den Haufen geworfen, weil es glücklicherweise in Port Augutsa auch später dunkel wurde. Im Dunkeln zu kochen ist etwas blöd...

Port Germain hinter Port Augutsa war dann unsere Rettung oder besser gesagt die Rettung für unsere fettigen Haare ^^, dort haben wir nämlich eine Dusche in einem Toilettenhäuschen nahe dem Strand gefunden =)
*fantastische*

Am Abend sind wir dann in Adelaide angekommen : )

Manni wie Mitsubishi

Also, wie jeder gute Backpacker in Australien haben auch wir unserem Auto einen Namen gegeben.
Wir haben ja lange hin und her überlegt...





...Bei Carnarvon ist es dann passiert.
Wir sprachen über Pierres Auto und darüber, dass es so viel Öl (Oil, engl.) verliert oder besser gesagt verbraucht.
Julia schlug daraufhin vor es Oily zu nennen, aber Pierre meinte, nein nicht Oily, Ellie.
Und so bekam unser Auto dann passender Weise den Namen Manni,
für Mannfred oder Mitsubishi, kann man sich dann aussuchen : )
Ein hoch auf Ice Age =P




Ellie und Manni




Die toten Tiere auf dem Highway

Auf dem Highway begenet einem so Einiges.
In der Nacht sollte man wenn möglich es vermeiden zu fahren, weil einem dann die Kängurus am ehesten vors Auto springen.
Uns wurde erzählt, dass sie Angst haben vor ihrem eigenen Schatten und deswegen springen sie in Richtung Lichtquelle.

Teilweise ein wirklich unschöner Anblick und wer keinen starken Magen hat, sollte sich die kommenden Fotos besser nicht anschauen.
Aber wenn man sich auf den Highway begibt, vor allem in Western Australia im Nirgendwo und in der Wüste, dann kommt man nicht drum rum die vielen toten Kängurus zu sehen, die zahlenmäßig die lebendigen überwogen haben.





























Außer toten Kängurus haben wir auch noch andere Tierarten lebendig und tot gesehen.
Tot:
Kängurus
Dingo
Kühe
Ziegen
Hasen
Vögel
große Eidechsen
Schlangen

Lebendig:
Kängurus
Kühe
Ziegen
Hasen
Vögel
Pferde
große Eidechsen
Emus
Schafe

Freitag, November 20

Südtrip, Teil 11 Grenze Western Australia / South Australia


Die Nullarbor Plain ( Kein Baum, ist teilweise wirklich wörtlich zu nehmen )
zieht sich von Western Australia bis nach South Australia und ist der untere Teil der Nullarbor Wüste.
Da ist man froh eine Klimaanlage im Auto zu haben.




Das ist die Grenze.
Die Kontrolle, ob man Obst, Gemüse oder Pflanzen mit sich führt, kam erst ca 500km später und zu unserer Enttäuschung mussten wir unserer Zwiebel dann  doch noch abgeben. ^^
Wir wissen auch nicht genau, warum diese Sachen eigentlich abgeben muss, wenn man im nächsten Laden wieder genau die gleichen Sachen kaufen kann




Bye, bye
Western Australia

Südtrip, Teil 10 Eucla National Park



Im Eucla National Park haben wir einen kurzen Zwischenstop eingelegt.
Hier konnte man auf den Sanddünen rumturnen und runter springen,



Oben auf der Düne




Sandra, runter springend, hoch laufend, hinfallen, im Sand kugelnd...




Julia, sich vorbeireitend, runter springend, verplant wieder hochkletternd, komisch guckend...


Südtrip, Teil 9 Eyre Highway



In Norseman. Schaut zwar mehr aus wie eine Jahreszahl, aber es sind wirklich die Kilometer, die wir fahren müsssen, um nach Adelaide zu kommen. 1986 km




Hier sind wir über eine Start- und Landebahn für Notfälle gefahren, die in diesem Fall auch noch gleichzeitig der Highway war.




Der längste geradeaus führende Straßenabschnitt Australiens:
Die 90 Miles Road,
146, 6 km
Außerdem, eine der längsten geradeaus führenden Strecken der Welt
Wir sind mit unseren 80 kmh fast zwei Stunden geradeaus gefahren, man war das langweilig.^^
Wobei es einem nicht wirklich aufgefallen ist, weil man ja sonst auch echt oft nur geradeaus gefahren ist und die Kurven, die ab und zu mal kamen nach 10 Minuten schon wieder vergessen hat. : P

Südtrip, Teil 8 Duke Of Orleans Bay




 Das war der Sonnenuntergang vor einer Kuhweide. Ihr müsst die Kühe zwar suchen, aber mit ein bisschen Fantasie...




Wir waren Bergsteigen, besser gesagt Hügelsteigen. In der Mitte der beiden Buchten war ein Felshügel und wir mussten da natürlich hoch.
Da oben sind wir dann ein bisschen liegen geblieben, so 1 std. oder auch mehr. ^^




Links: Julia und eine Schnecke, die sie da irgendwo gefunden hat und total toll fand;
Rechts: oben, der Felshügel; unten, die Mitte zwischen den beiden Buchten







Nach dem Klettern waren wir noch in der linken Bucht auf der Suche nach einer Stranddusch.
Eigentlich war es die ganze Zeit über relativ bewölkt und auch nicht so warm (lange Hose + Jacke), aber irgendwie haben wir es trotzdem geschafft uns einen Mördersonnenbrand zuzuziehen.
Der hat später dann auch noch Blasen geworfen, nicht schön.
Wir glauben, das war bis jetzt der heftigste.




Der weißeste Strand Western Australias.
Wenn die Sonne gescheint hat, hat der einen regelrecht geblendet : P

Südtrip, Teil 7 300.000 km & Rabbit - Proof - Fence


Achtung...






...und da ist sie, die 300.000
am 6.11.09
ungefähr 4 Monate schneller als wir gedacht hätten ^^



Außerdem hatten wir heute unseren ersten Regen!
Der hat zwar nicht lange angehalten, so 10 Minuten, aber immerhin = )



Nebenbei haben wir den Rabbitprooffence Number 1 gesehen. Zuerst sind wir ohne es zu merken dran vorbeigefahren, weil der kleine Zaun sehr unscheinbar ist.

1859 kamen die Kaninchen nach Australien und wurden rasent schnell immer mehr.Zuerst waren sie nur im Osten angesiedelt, aber 1894 haben sie die Nullarbor Plain überquert. Sie wurden zu einer Plage.
1904 hat die Regierung von Western Australia beschlossen einen Zaun zu bauen, der von der Südküste bis hoch in den Norden reichen sollte und die Kaninchen von Western Australia fern halten sollte. Über 400 Mann waren an dem Bau beteiligt.
Doch die kleinen Hasen kamen den Erbauern zuvor. Also war der Zaun nicht wirklich wirksam, wo er auch nur 15 cm in die Erde reicht.
Insgesamt gibt es 3 Zäune, die sich alle in Western Australia befinden.